Einführung in die anorg.-qualitative Analyse -- N 1102

VO, 2st., 1. Sem., Pflicht-LV jedes WS

G. Buchbauer

Inhalt: Chem. Gleichgewicht, Massenwirkungsgesetz und seine praktischen Anwendungen, Änderungen des Gleichgewichtes, Löslichkeitsprodukt, Behandlung von Niederschlägen, Besonderheiten der Niederschlagsbildung , Deformation, Oxidation, Reduktion, Oxidationszahl, Disproportionierung, Redox- gleichungen, Vorproben, Aufschlüsse, Schwefelwasserstofftrennungsgang, andere Analysengänge, Hydrolysen- trennverfahren, andere Modifikationen, Anionenvorproben, Anionentrenngänge, Trennverfahren bestimmter Anionengemische, Analyse einfacher org.Säuren, Teststreifenproben, Schnellproben, mikroskopische Methoden, Arzneibuchproben, Tüpfelproben, Dithizonattrenngang, Dünnschichtchromato- graphie; Prinzipien der Spurenanalytik, Umweltproben ( = Proben nach umweltrelevanten und biologischen Gesichtspunkten), Wasseranalyse (Heil-, Trink-, Schwimmbad-, Abwasser).
Lehrziel: Kenntnis der Trennprinzipien anorganischer Stoffgemische der versch.Trennmöglichkeiten, der Gesetzmäßigkeiten von Trennoperationen, der Nachweise anorganischer Ionen, Kenntnis der wichtigsten Substanzeigenschaften anorgan. Verbindungen.
Bezug zu anderen LV: "Übungen zur anorgan.-qualitativen Analyse für Pharmazeuten" (UE), Anwendung des erworbenen Wissens auf anorgan.-qualitative Problemstellungen.
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für anorg.-qual. Analyse, Sprechstunde.


Organische Chemie für Pharmazeuten -- N 1104

VO, 4st. 2. Sem. Pflicht-LV jedes SS

H. Bartsch

Inhalt: Atomorbitale, kovalente Bindung; wichtigste organische Stoffklassen: gesättigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe, aromatische Verbindungen; funktionalisierte organische Verbindungen wie Halogen- alkane, Alkohole, Phenole, Ether, Schwefelverbindungen, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren und Derivate (sowohl an der Carboxylgruppe als auch in der KW-kette), Derivate der Kohlensäure, Amine, Heterocyclen. M- und I-Effekte, Energetik und Kinetik, Stärke von Säuren und Basen, nucleophile Substitutionsreaktionen am gesättigten C-atom,Eliminierungen, Radikalreaktionen, Addition an C-C-Mehrfachbindungen, Addition an Kohlenstoff-Heteroatom-Mehrfachbindungen, nucleophile Substitution an ungesättigten C- atomen,aromatische Substitution (elektrophile Subst., elektrophile Zweitsubst., nucleophile Subst.), Reduktionen, Oxidationen, Umlagerungen (anionotrop, kationotrop).
Lehrziel: Vermittlung von Grundkenntnissen über organische Stoffklassen, Reaktionsmechanismen in der organischen Chemie, retrospektive Syntheseplanung
Bezug zu anderen LV: "Methoden der Arzneistoffsynthese" (VO): Vertiefende Besprechung organischer Reaktionen mit besonderem Schwerpunkt der Synthese von Wirksubstanzen; "Übungen zur Arzneistoff- synthese" (UE): Anwendung des erworbenen Wissens auf die Synthese von organischen Arzneistoffen.
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für Arzneimittelanalytik


Übungen zur anorgan.-qualitativen Analyse für Pharmazeuten -- N 1105

UE, 9st. 2. Sem. Pflicht-LV jedes WS/SS (p.A.)

G. Buchbauer

Inhalt: Analyse einer einfachen Kationenprobe (Alkalien, Erdalkalien), von 3 Anionengemischen, von 1 Kationenprobe nach dem Schwefelwasserstofftrennungsgang , von 2 anorgan. Stoffen (z.B. Salzen), von 1 Probe einfache organ. Säure, von zwei Proben nach dem Arzneibuch (Identitätsprüfung, Reinheitsprüfung), Analyse je einer Probe nach anderen Verfahren (z.B. Mikroskop, Tüpfel, Teststreifen, Dünnschicht, Schnellverfahren), Analyse von je einer Probe nach umweltrelevanten und biologischen Gesichtspunkten (z.B. Boden, Gemüse, Harn, Trinkwasser, Schwimmbadwasser, Abwasser).
Lehrziel: Fähigkeit zum selbständigen Analysieren von anorganischen Stoffgemischen, Vertiefung der Substanzkenntnis - Fähigkeit zum richtigen Umgang mit Giften und Problemstoffen, Anwendung der jeweils richtigen Trenn- und Nachweisverfahren, Kenntnis der Störmöglichkeiten und der jeweiligen Grenzen.
Bezug zu anderen LV: "Einführung in die anorgan.-qual. Analyse" (VO)
Voraussetzung: Prüfung über "Einführung in die anorgan.-qualitativen Analyse" (VO)
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter, Anwesenheitspflicht, mehrmalige Überprüfung der Kenntnisse über Trennverfahren, Nachweismethoden und Besonderheiten (z.B.Giftigkeit, Sicherheit) bestimmter Stoffgruppen
Information: Anschlagtafel der Abteilung für anorg.-qual.Analyse


Einführung in die quantitative Analyse I -- N 1106

VO, 1st. 1. Sem. Pflicht-LV jedes WS Block-LV

Ch. Müller-Uri

Inhalt: Allgemeine Grundlagen der quantitativen Analyse ( Meßgeräte, SI-Einheiten und deren Bedeutung, genaue Besprechung des Stoffmengenbegriffes. Rechnen in der Chemie: Maßeinheiten, Mischen von Lösungen, Konzentration, Molekulargewicht, Äquivalentgewicht, Protonen-, Redox-, Ionenäquivalent, Löslichkeit, Löslichkeitsprodukt, Komplexbildung - Komplexbildungskonstante, Bedeutung des pH-Wertes, genaue und näherungsweise pH-Wertberechnung, Titrationskurven, Hägg-Diagramme, Pufferkurven, Dissoziationsgrad, Ostwald`sches Verdünnungsgesetz, Titrationsfehler)
Lehrziel: Vermittlung der Grundlagen chemischen Rechnens; Aufzeigen der Möglichkeiten und Grenzen beim Arbeiten mit einfachen analytischen Meßgeräten. Fähigkeit zum selbständigen Umgang mit "Zahlen" in der Chemie.
Bezug zu anderen LV: "Einführung in die quantitative Analyse II" VO, "Übungen zur quantitativen Analyse für Pharmazeuten" (UE): Umsetzung des erworbenen theoretischen Wissens in die Praxis. Alle LV, die stöchio- metrisches Rechnen als Grundlage benötigen.
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für quantitative Analyse


Einführung in die org.-präp. Gerätetechnik -- N 1107

VO, 2st. 3. Sem. Pflicht-LV jedes WS/SS Block-LV

Th. Erker

Inhalt: Besprechung der Glasgeräte eines org.-präp. Arbeitsplatzes ( Behandlung von Glas- u. Schliffgeräten), Gerätereinigung; Auswägen und Überführen in das Reaktionsgefäß; Langsame Zugabe eines Reaktanden; Temperaturkontrolle: Erhitzen - Kühlen; Einfache Syntheseoperationen; Aufarbeitung des Reaktionsansatzes; Durchführung der Extraktion; Nernst`sches Verteilungsgesetz; Destillation (Normaldruck - Vakuumdestillation); Rotavapor; Feststoffdestillation; Fraktionierte Destillation; Kristallisation; Entfärben und Klären; Trocknen von Feststoffen und Flüssigkeiten; Umfällen; Ausbeutenberechnung; Trennung von Feststoffen und Flüssigkeiten; Schmelzpunktsbestimmung; Sicherheit im Labor; Schutzgase; Reaktivgase; Hydrierung; Katalysatoren; Wasserabscheider; Kontinuierliche Extraktion; Extraktion von Feststoffen; Sublimation; Wasserdampfdestillation; Kugelrohrdestillation, Azeotrope Destillation.
Lehrziel: Vermittlung der nötigen Grundkenntnisse für das präparative Arbeiten im Labor mit besonderem Schwerpunkt auf fachgerechtem (= sicherem) Umgang mit Geräten und Chemikalien. Kennenlernen der wichtigsten Arbeitstechniken bzw. kennenlernen der Geräte durch Aufbau von Syntheseapparaturen.
Bezug zu anderen LV: Parallel zur theoretischen Ausbildung in organischer Chemie wird hier die praktische Seite dieses Faches beleuchtet. Die Lehrveranstaltung ist Voraussetzung für das organisch- präparative Praktikum.
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für Arzneimittelanalytik und in der Sprechstunde


Übungen zur quantitativen Analyse für Pharmazeuten -- N 1108

UE, 10st. 2. Sem. Pflicht-LV jedes WS/SS (p.A.)

W. Fleischhacker (gem. mit Assistenten)

Inhalt: Nachprüfung von Geräten zur Volumenmessung; Gravimetrie; Titrimetrie: Säure.Base-Titrationen, Redoxtitrationen, Komplexbildungstitrationen, Fällungstitrationen, Aufzeichnung einer acidimetrischen Titrationskurve; Einführung in die titrimetrische Bestimmung von Arzneistoffen
Lehrziel: Vermittlung der praktischen Grundlagen quantitativ-analytischen Arbeitens
Bezug zu anderen LV: "Einführung in die quantitative Analyse I und II" (VO)
Voraussetzung: Zulassung zu den UE gemäß Studienplan Pharmazie
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter
Information: Anschlagtafel der Quantitativen Abteilung


Nomenklatur von Arzneistoffen -- N 1109

VO, 2st. 3. Sem. Pflicht-LV jedes WS

H. Bartsch

Inhalt: Systematische Nomenklatur von Kohlenwasserstoffen, Nom. substituierter Systeme (radikofunktionelle, additive, subtraktive, konjunktive,substitutive Nom.), Ersatznom., über bi- und multivalente Radikale verknüpfte Verbindungen, anellierte KW, ein- und mehrkernige Heterocyclen (insb. Hantzsch- Widmann-System), überbrückte anellierte Ringsysteme, Brückenverbindungen (Bicyclo-, Tricycloverbindungen), Spiroverbindungen; Stereochemische Nomenklatur; Steroid- und Prostaglandin-Nom., Regeln zur Bildung von Salzen (und Estern) aus Internationalen Freinamen bzw. Arzneibuchnamen (ÖAB und Ph.Eur.). Der Lehrstoff wird im Rahmen der Vorlesung an Hand zahlreicher Beispiele aus dem Arzneimittelschatz vertiefend erläutert.
Lehrziel: Vermittlung der Regeln der IUPAC- und CA-Nomenklatur an Hand relevanter Beispiele zur systematischen Nomenklierung von organischen Arzneistoffen.
Bezug zu anderen LV: Alle mit der Thematik organischer Arzneistoffe befaßte Lehrveranstaltungen, insb. "Pharmazeutische Chemie I-IV" (VO): Besprechung der Chemie von Arzneistoffen.
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für Arzneimittelanalytik


Übungen zur Arzneistoffsynthese -- N 1110

UE, 11st. 4. Sem. Pflicht-LV jedes WS/SS

H. Spreitzer, N. Haider, W. Holzer, A. Pichler

Inhalt: 3 Vorproben: Fraktionierende Destillation, Reinigung einer Festsubstanz durch Umkristallisation, quantitative Extraktion; 7 Synthesepräparate: Reaktionen an der Carboxylgruppe (Azeotrope Veresterung, Veresterung mit wasserentziehenden Mitteln, Acetylierungen); Einfache Reaktion an der Carbonylgruppe (Acetalisierung, Imin-, Enamin- bzw. Oxim-Synthese); Kondensationsreaktion, Addition bzw. Umlagerung (Aldol-, Knoevenagel-, Manich-, Perkin-, Diels-Alder-Reaktion, Benzilsäureumlagerung); Reduktions- bzw. Oxidations-Reaktion (Cannizzaro-Reaktion; Natriumborhydrid-Reduktion; Wasserstoffperoxid-Oxidation), Heterocyclen- bzw. Aromatensynthese; Herstellung aktueller Arzneistoffe
Lehrziel: Im Rahmen des Übungsprogrammes soll der Studierende mit den gängigen Arbeitstechniken der präparativen organischen Chemie vertraut werden
Bezug zu anderen LV: "Organische Chemie für Pharmazeuten" (VO); "Methoden der Arzneistoffsynthese" (VO); "Einführung in die organisch-präparative Gerätetechnik" (VO)
Voraussetzung: "Organische Chemie für Pharmazeuten" (VO); "Einführung in die organisch-präparative Gerätetechnik" (VO), "Übungen zur quantitativen Analyse für Pharmazeuten" (UE)
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter
Information: Übungssaal der organisch-präparativen Abteilung (2D201), Anschlagtafel der organisch-präparativen Abteilung


Methoden der Arzneistoffsynthese -- N 1111

VO, 1st. 3. Sem. Pflicht-LV jedes WS/SS

H. Spreitzer

Inhalt: Grundlagen der Stereochemie und optischen Aktivität; Nucleophile Substitution am gesättigten Kohlenstoffatom; Carbokationen, Stickstoff- und Sauerstoffatome mit Elektronenmangel und ihre Reaktionen; Elektrophile und nucleophile Substitution an aromatischen Systemen; Elektrophile und nucleophile Additionen an Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen; Nucleophile Additionen an Kohlenstoff-Sauerstoff- Doppelbindungen; Eliminierungen; Carbanionen und ihre Reaktionen; Heterocyclen-Synthesen
Lehrziel: Die in der LV "Organische Chemie für Pharmazeuten" erworbenen Grundkenntnisse werden vertieft und durch ausgewählte Beispiele erweitert; besonderer Wert wird auf die Reaktionsmechanismen sowie das Lösen von Syntheseproblemen im Rahmen von Arzneistoffsynthesen gelegt
Bezug zu anderen LV: "Organische Chemie für Pharmazeuten" (VO)
Voraussetzung: keine; Kenntnis der Grundlagen der Organischen Chemie empfohlen
Prüfung: schriftlich
Information: Übungssaal der organisch-präparativen Abteilung (2D201), Anschlagtafel der organisch-präparativen Abteilung


Einführung in die quantitative Analyse II -- N 1130

VO, 1st. 2. Sem. Pflicht-LV jedes SS Block-LV

Ch. Müller-Uri

Inhalt: Allgemeine Grundlagen der Methoden der quantitativen Analyse (Gravimetrie - Erklärung anhand von praxisorientierten Beispielen. Titrimetrie - Protonenäquivalent: Acidimetrie, Alkalimetrie; Redoxäquivalent: Iodometrie, Manganometrie, Cerimetrie, Bromatometrie, Kaliumdichromatmethode, Ferrometrie, usw.; Ionenäquivalent: Argentometrie, Rhodanometrie, Mercurimetrie, Chelatometrie, usw.. Die Erklärung der theoretischen Grundlagen erfolgt an ausgewählten Beispielen aus den Bereichen Allg. Analytik, Umweltanalytik, Lebensmittelanalytik und Arzneistoffanalytik.
Lehrziel: Vermittlung der Grundlagen quantitativer Analytik mithilfe einfacher Methoden; Aufzeigen der Möglichkeiten und Grenzen beim Arbeiten mit einfachen analytischen Meßgeräten. Fähigkeit zum selbständigen Erkennen von Lösungen praxisorientierter Problemstellungen.
Bezug zu anderen LV: "Einführung in die quantitative Analyse I" (VO), "Übungen zur quantitativen Analyse für Pharmazeuten" (UE): Umsetzung des erworbenen theoretischen Wissens in die Praxis.
Voraussetzung: keine; Kenntnisse über den Stoff der Vorlesung "Einführung in die quantitative Analyse I" dringend empfohlen.
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für quantitative Analyse


Chemische Methoden der Arzneistoff- und Arzneimittelanalyse -- N 1131

VO, 2st. 4. Sem. Pflicht-LV jedes SS

H. Bartsch

Inhalt: Grundlagen Arzneimittelanalytisch wichtiger Reaktionen: Ermittlung der Elementarzusammensetzung, Löslichkeit und Fällungsreaktionen, Farbreaktionen (physikal. Grundlagen des Farbphänomens, pharmazeutisch-analytisch wichtige Typen von Farreaktionen: mesomeriestabilisierte Carbenium-Ionen, Carbanionen und Radikale, chinoide Strukturen, Azofarbstoffe, Farbkomplexe), Fluoreszenz, Nachweis funktioneller Gruppen in Arzneistoffen, Physikalische Kenngrößen (Schmelzpunkt, Brechungsindex), Identitäts-, Reinheits- und Stabilitätsprüfung, Systematische Identifizierung von Arzneistoffen (Trennungsgänge), Analytik von Arzneimitteln (Extraktionsverfahren, Stas-Otto-Gang), Schnellidentifizierung von Fertigarzneimitteln.
Lehrziel: Einführung in die Methodik der pharmazeutischen Analytik. Besprechung der wichtigsten chemischen Methoden und physikalischen Kenngrößen besonders im Hinblick auf die "Pharmazeutisch-chemischen Übungen B und C".
Bezug zu anderen LV: "Pharmazeutisch-chemische Übungen B" (UE); "Pharmazeutisch- chemische Übungen C" (UE): Anwendung des in der Vorlesung vermittelten Wissens auf arzneistoff- und arzneimittelanalytische Problemstellungen.
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für Arzneimittelanalytik


Pharmazeutische Chemie I -- N 2201

VO, 4st. 5. Sem. Pflicht-LV jedes WS

W. Fleischhacker

Inhalt: Internationale Freinamen, Warenzeichen, Lipide, Neutralfette, Fettverderb, Fettkonservierung, Eicosanoide, Prostaglandine, Thromboxane, Prostacycline, Leucotriene, Blutlipide, Lipidsenker, Lipoide, Wachse, Phospholipide, Glycerophospholipide, Sphingophospholipide, Glycolipide, Isoprenoidlipide, Terpene, Carotine, Carotinoide, A-Vitamine, Retinoide, E-Vitamine, K-Vitamine, Steroide, Gallensäuren, Sterole, 9,10- Secosterine, D-Vitamine, Sexualhormone, Östrogene, Antiöstrogene, Gestagene, Antigestagene, Androgene, Antiandrogene, Anabolica, Corticoidhormone, Steroidglycoside, Herstellung medizinisch verwendeter Steroide.
Lehrziel: Vermittlung von detaillierten Kenntnissen über Chemie und Stereochemie der angegebenen Arzneistoffe. Insbesonders soll die Fähigkeit erlangt werden, aus der Struktur der Pharmaka durch Retrosynthese auf die möglichen Ausgangsverbindungen und Zwischenprodukte zu schließen, um auf die potentiellen Verunreinigungen prüfen zu können. Damit soll ein Gesamtüberblick über den Arzneischatz gegeben werden, der vor allem auch die kompetente Beurteilung der Arzneistoffqualität ermöglicht.
Bezug zu anderen LV: Sämtliche Übungen aus dem Fach Pharmazeutische Chemie.
Voraussetzungen: 2. Studienabschnitt
Prüfung: mündlich
Information: Anschlagtafel vor dem Sekretariat (Inst.f. Pharmazeutische Chemie)


Pharmazeutische Chemie II -- N 2202

VO, 4st. 6. Sem. Pflicht-LV jedes WS

W. Fleischhacker

Inhalt: B-Vitamine, Thiamin, Riboflavin, Nicotinsäureamid, Pantothensäure, Pyridoxin, Biotin, Folsäure, Cobalamin, Orotsäure, Monosaccharide, Glyconsäuren, Ascorbinsäure, Bioflavonoide, Glycuronsäuren, Glycarsäuren, Glycitole, Inosite, Hexachlorcyclohexane, Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe, Disaccharide, Laxantien, Antacida, Polysaccharide, Homoglucane, Plasmaexpander, Glycosaminoglycane, Hyaluronat, Chondroitinsulfat, Mucoitinsulfat, Heparine, Heparinoide, Aminosäuren, Schilddrüsenhormone, Racemat, Racematspaltung, Peptide, Peptidhormone, HVL-Hormone, HHL-Hormone, Hypothalamische Neurohormone, Pancreashormone, Orale Antidiabetica, Hormone der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen, Gewebshormone, ACE-Hemmer, Reninhemmer, Proteine, Skleroproteine, Sphäroproteine, Blutgerinnung, Fibrinolyse, Cytokine, Erythropoetin.
Lehrziel: Vermittlung von detaillierten Kenntnissen über Chemie und Stereochemie der angegebenen Arzneistoffe. Insbesonders soll die Fähigkeit erlangt werden, aus der Struktur der Pharmaka durch Retrosynthese auf die möglichen Ausgangsverbindungen und Zwischenprodukte zu schließen, um auf die potentiellen Verunreinigungen prüfen zu können. Damit soll ein Gesamtüberblick über den Arzneischatz gegeben werden, der vor allem auch die kompetente Beurteilung der Arzneistoffqualität ermöglicht.
Bezug zu anderen LV: Sämtliche Übungen aus dem Fach Pharmazeutische Chemie
Voraussetzungen: 2. Studienabschnitt
Prüfung: mündlich
Information: Anschlagtafel vor dem Sekretariat (Inst.f. Pharmazeutische Chemie)


Pharmazeutische Chemie III -- N 2203

VO, 4st. 7. Sem. Pflicht-LV jedes SS

W. Fleischhacker

Inhalt: Antibiotica, Cycloserin, Chloramphenicol, Beta-Lactam-Antibiotica: Penam-Derivate, Carbapeneme, Oxopename, Cephalosporine, Monobactame, Peptid-Antibiotica, Aminoglycosid-Antibiotica, Tetracycline, Griseofulvin, Fusidinsäure, Actinomycine, Macrolid-Antibiotica, Ansamycine, Fosfomycin, Synthetische Chemotherapeutica, Desinficientia und Antiseptica, Systematische Chemotherapeutica, Antibacterielle Chemotherapeutica, Antituberculotica, Antiprotozoale Chemotherapeutica, Antimycotica, Anthelmintica, Virustatica, Cytostatica, Alpha-Sympathomimetica, Beta-Sympathomimetica, Appetitzügler, Alpha- Adrenozeptorenblocker, Beta-Rezeptorenblocker, Antisympathotonica, Antihypertensiva, Parasympathomimetica, Direkte Parasympathomimetica, Acetylcholinesterasehemmer, Carbaminsäureester, Organ.Phosphorsäureester, Nervengase, Acetylcholinesterasereaktivatoren.
Lehrziel: Vermittlung von detaillierten Kenntnissen über Chemie und Stereochemie der angegebenen Arzneistoffe. Insbesonders soll die Fähigkeit erlangt werden, aus der Struktur der Pharmaka durch Retrosynthese auf die möglichen Ausgangsverbindungen und Zwischenprodukte zu schließen, um auf die potentiellen Verunreinigungen prüfen zu können. Damit soll ein Gesamtüberblick über den Arzneischatz gegeben werden, der vor allem auch die kompetente Beurteilung der Arzneistoffqualität ermöglicht.
Bezug zu anderen LV: Sämtliche Übungen aus dem Fach Pharmazeutische Chemie
Voraussetzungen: 2.Studienabschnitt
Prüfung: mündlich
Information: Anschlagtafel vor dem Sekretariat (Inst.f. Pharmazeutische Chemie)


Pharmazeutische Chemie IV -- N 2204

VO, 4st. 8. Sem. Pflicht-LV jedes SS

W. Fleischhacker

Inhalt: Parasympatholytica, Mydriatica, Anti-Ulcus-Substanzen, Spasmolytica, Neurotrope Spasmolytica, Musculotrope Spasmolytica, Antiparkinsonia, Nicotin, Ganglioplegica, Periphere Muskelrelaxantien, Stabilisierende Muskelrelaxantien, Depolarisierende Muskelrelaxantien, Zentrale Muskelrelaxantien, Histamin, H1-Rezeptorenblocker, H2-Rezeptorenblocker, Mastzellstabilisatoren, Seotonin, 5-HT-Agonisten, 5-HT- Antagonisten, Dopamin, D-Rezeptor-Agonisten, D-Rezeptor-Antagonisten, Lokalanaesthetica, Antiepileptica, Sedativa, Hypnotica, Narcotica, Injections-Narcotica, Inhalations-Narcotica, Aversionstherapie des Alkoholismus, Morphinartige Analgetica, Antitussiva, Expectorantien, Secretolytica, Mucolytica, Secretomotorica, Analgetica-Antipyretica, Antirheumatica, Nichtsteroidale Antirheumatica, Basistherapeutica, Sauerstoff-Abfangreagentien, Chondroprotectiva, Neuroleptica, Tranquillantien, Antidepressiva, Psychostimulantien, Methylxanthine, Gichttherapeutica, Halluzinogene, Cardiaca, Cardiotonica, Antiarrhythmica, Coronartherapeutica, Calciumantagonisten, Diuretica.
Lehrziel: Vermittlung von detaillierten Kenntnissen über Chemie und Stereochemie der angegebenen Arzneistoffe. Insbesonders soll die Fähigkeit erlangt werden, aus der Struktur der Pharmaka durch Retrosynthese auf die möglichen Ausgangsverbindungen und Zwischenprodukte zu schließen, um auf die potentiellen Verunreinigungen prüfen zu können. Damit soll ein Gesamtüberblick über den Arzneischatz gegeben werden, der vor allem auch die kompetente Beurteilung der Arzneistoffqualität ermöglicht.
Bezug zu anderen LV: Sämtliche Übungen aus dem Fach Pharmazeutische Chemie
Voraussetzungen: 2.Studienabschnitt
Prüfung: mündlich
Information: Anschlagtafel vor dem Sekretariat (Inst.f. Pharmazeutische Chemie)


Chromatographische Methoden in der Arzneimittelanalyse -- N 2205

VO, 1st. 5. Sem. Pflicht-LV jedes WS Block-LV

N. Haider

Inhalt: Prinzip chromatographischer Methoden (Trennprinzipien, Einteilung chrom. Verfahren, Theorie des chrom. Prozesses); verschiedene chrom. Verfahren: Dünnschicht-Chromatographie (DC), "klassische" Säulen- Chrom. (SC), Hochleistungsflüssig-Chrom. (HPLC), Gas-Chrom. (GC), Papier-Chrom. (PC); dabei jeweils: charakterist. Merkmale, Geräteaufbau, Entwicklungstechniken, Detektionsmethoden, Anwendungen; Beurteilung der Trennleistung eines chromatograph. Systems; Quantitative Aspekte der Chromatographie (quant. Auswertung von Elutionskurven sowie von inneren Chromatogrammen); Validierung chromatographischer Analysenverfahren; neuere Methoden (SFC, Kapillarelektrophorese)
Lehrziel: Vermittlung der Grundlagen chromatographischer Analysenverfahren; Aufzeigen der Anwendungsmöglichkeiten mit Schwerpunkt pharmazeutische Analytik (v.a. Dünnschichtchromatographie), aber auch Arzneistoff-Synthese; Schaffung von Verständnis für Leistungsfähigkeit und Grenzen der einzelnen Methoden
Bezug zu anderen LV: "Einführung in die chromatographischen Arbeitstechniken" (UE): Vermittlung experimenteller Details zu den einzelnen chromatograph. Verfahren; "Pharmazeutisch-Chemische Übungen C" (UE): Anwendung des erworbenen Wissens auf arzneimittelanalytische Problemstellungen
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der organisch-präparativen Abteilung


Einführung in die chromatographischen Arbeitstechniken -- N 2206

UE 1st. 5. Sem. Pflicht-LV jedes WS (p.A.)

H. Bartsch (gem. mit Assistenten)

Inhalt: Vermittlung von praktischen Kenntnissen verschiedener chromatographischer Methoden: Papier-, Dünnschicht-, Säulenchromatographie (Demonstrationen und eigenständiges Üben); Gaschromatographie, MPLC, HPLC (Demonstration und Ausführung einfacher Tätigkeiten unter Anleitung eines Assistenten)
Lehrziel: Erlernen und Vertrautmachen mit chromatographischen Methoden; Möglichkeit der selbstständigen Durchführung einfacherer Techniken.
Bezug zu anderen LV: "Chromatographische Methoden in der Arzneimittelanalyse" (VO): Vermittlung der theoretischen Kenntnisse über chromatographische Analysenverfahren; "Pharmazeutisch-chemische Übungen C" (UE): Anwendung chromatographischer Analysenverfahren in Kombination mit chemischen Analysenmethoden.
Voraussetzung: keine; Kombination mit "Chromatographische Methoden in der Arzneimittelanalyse" (VO) dringend empfohlen
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter; Anwesenheitspflicht.
Information: Anschlagtafel der Abteilung für Arzneimittelanalytik


Spektroskopische Methoden in der Arzneimittelanalyse -- N 2207

VO, 2st. 6. Sem. Pflicht-LV jedes SS Block-LV

W. Holzer

Inhalt: Allgemeine Einführung in die spektroskopischen Analysemethoden (Einteilung der Methoden, Wechselwirkung von elektromagnetischer Strahlung mit Molekülen und Atomen); Besprechung der einzelnen Methoden: Ultraviolett-visible Spektroskopie (UV-vis), Infrarot-Spektroskopie (IR), Atomabsorptionsspektroskopie (AAS), Flammenphotometrie, Fluoreszenzspektroskopie, Massenspektrometrie (MS), Röntgenstrukturanalyse, Kernresonanzspektroskopie (NMR); dabei jeweils: theoretische Grundlagen und charakteristische Merkmale der Methode, Geräteaufbau, Anwendungen (speziell in der pharmazeutischen Chemie), Beurteilung der Methode (Leistungsfähigkeit und Grenzen).
Lehrziel: Vermittlung der Grundlagen spektroskopischer Analysenverfahren; Aufzeigen der Anwendungsmöglichkeiten mit Schwerpunkt pharmazeutische Analytik (z.B. Identitätsprüfung, Reinheitsprüfung, Konzentrationsbestimmungen), Arzneistoff-Synthese und Strukturaufklärung
Bezug zu anderen LV: "Einführung in die spektroskopischen Arbeitstechniken" (UE): Vermittlung experimenteller Details zu den einzelnen spektroskopischen Verfahren; "Seminar zur Strukturaufklärung von Arzneistoffen" (SE): Kombinierte Anwendung verschiedener spektroskopischer Methoden zur Strukturaufklärung; "Pharmazeutisch-Chemische Übungen C" (UE): Anwendung des erworbenen Wissens auf bestimmte arzneimittelanalytische Problemstellungen
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der organisch-präparativen Abteilung


Einführung in die spektroskopischen Arbeitstechniken -- N 2208

UE, 1st. 6. Sem. Pflicht-LV jedes SS (p.A.)

H. Bartsch (gem. mit Assistenten)

Inhalt: Vermittlung von praktischen Kenntnissen über spektroskopische Methoden: Infrarot- und Ultraviolett- Spektroskopie (Demonstrationen und eigenständiges Üben), Massenspektrometrie und Kernresonanzspektroskopie (Demonstration der dem Institut zur Verfügung stehenden Geräte.
Lehrziel: Eigenständiges Arbeiten an den Geräten (insbesondere IR und UV: Methoden des Europäischen Arzneibuchs).
Bezug zu anderen LV: "Spektroskopische Methoden in der Arzneimittelanalyse" (VO): Vermittlung der theoretischen Kenntnisse über spektroskopische Methoden; "Strukturaufklärung von Arzneistoffen" (SE): Eigenständiges Interpretieren von Spektren zur Strukturaufklärung und -absicherung von Arzneistoffen; "Pharmazeutisch-chemische Übungen C" (UE): Anwendung spektroskopischer Methoden zur Identitäts- und Reinheitsprüfung von Arzneistoffen (IR und UV).
Voraussetzung: keine; Kombination mit "Spektroskopische Methoden in der Arzneimittelanalytik" (VO) dringend empfohlen
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter; Anwesenheitspflicht.
Information: Anschlagtafel der Abteilung für Arzneimittelanalytik


Strukturaufklärung von Arzneistoffen -- N 2209

SE, 1st. 6. Sem. Pflicht-LV jedes SS (p.A.)

H. Bartsch (gem. mit Assistenten)

Inhalt: Erlernen selbstständigen Interpretierens von UV-, IR-, MS-, 1H-NMR- und 13C-NMR- Spektren; Kombination der Spektren zur Strukturaufklärung.
Lehrziel: Strukturaufklärung bzw. -absicherung von organischen Verbindungen (Arzneistoffen) durch selbständige Interpretation von Spektrenmaterial.
Bezug zu anderen LV: "Spektroskopische Methoden in der Arzneimittelanalyse" (VO): Vermittlung der theoretischen Grundlagen spektroskopischer Methoden; "Einführung in die spektroskopischen Arbeitstechniken" (UE): Vermittlung der apparativen Grundlagen spektroskopischer Methoden.
Voraussetzung: keine; Kombination mit "Spektroskopische Methoden in der Arzneimittelanalyse" (VO) und "Einführung in die spektroskopischen Arbeitstechniken" (UE) dringend empfohlen
Prüfung: schriftliche Seminararbeiten; Anwesenheitspflicht.
Information: Anschlagtafel der Abteilung für Arzneimittelanalytik


Elektrochemische und biochemische Methoden in der pharmazeutischen Analytik -- N 2210

VO, 1st. 5. Sem. Pflicht-LV jedes WS/SS Block-LV

M. Kratzel

Inhalt: Elektrochemische Methoden - Grundlagen: Aktivität und Aktivitätskoeffizient, Elektrodenpotentiale, Elektrodensysteme, Standard-Elektrodenpotentiale und Realpotentiale; Elektrochemische Analysenmethoden: Potentiometrie und potentiometrische Titration, Konduktometrie und konduktometrische Titration, Voltammetrie und Polarographie, Voltametrie und Amperometrie, Potentiostatische Coulometrie und Coulometrische Titration; hierzu jeweils: Apparative Grundlagen, Meßpraxis, Moderne Meßtechniken, Einsatzmöglichkeiten in der pharmazeutischen Analytik. Biochemische Methoden (im speziellen: Enzymatische Analyse) - Grundlagen: Reaktionskinetik, Michaelis- und Inhibitorkonstanten, Bestimmung der katalytischen Aktivität von Enzymen, Bestimmung von Substanz-Konzentrationen von Metaboliten (kinetische Methoden), Meßtechniken und Geräte; Einsatzmöglichkeiten der enzymatischen Analyse für pharmazeutisch-chemische Problemstellungen
Lehrziel: Vermittlung der Beurteilungsfähigkeit, um entscheiden zu können, welche Analysenmethode für welches analytische Problem am besten geeignet erscheint
Bezug zu anderen LV: "Pharmazeutisch-Chemische Übungen A" (UE): Umsetzung des erworbenen Wissens in die Praxis
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel der Quantitativen Abteilung


Methoden der chemischen Diagnostik -- N 2211

VO, 2 st 5. Sem. Pflicht-LV jedes WS

M. Czejka

Inhalt: Den Schwerpunkt bilden die naßchemischen Nachweisreaktionen, die zur Quantifizierung von labordiagnostischen Parametern in der Praxis eingesetzt werden. Folgende Gruppen der Parameter werden besprochen: Elektrolyte, Substrate, Enzyme, Proteine, Triglyceride und Lipide, Aminosäuren, Vitamine, Hormone (nur diejenigen mit chemischen Methoden) und diverse Parameter wie Blutbild. Zusätzlich zu den Nachweisreaktionen wird auch kurz die Bedeutung des Parameters, seine Abweichung nach oben und unten mit der diagnostischen Bedeutung sowie Arzneimitteleinflüsse besprochen. Ein allgemeiner Teil mit Grundlagen der diagnostischen Verfahren rundet die LV ab.
Lehrziel: Vermittlung der Kenntnis der wichtigsten labordiagnostischen Parameter und ihre Bedeutung. Nachweisverfahren für LD Parameter mittels Kolorimetrie, Fluorimetrie oder UV-Spektroskopie. Anwendung trockenchemischer Verfahren und Vergleich verschiedener Nachweisreaktionen. Bedeutung von Primär- und Hilfsreaktionen bei der enzymatischen Bestimmung.
Bezug zu anderen LV: Übungen zur chemischen Diagnostik (UE): praktische Anwendung des VO-Stoffes an Hand ausgewählter Beispiele. Biochemie (VO): Anwendung biochemischer Reaktionen im Rahmen der Nachweisreaktionen.
Voraussetzungen: 1. Studienabschnitt
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel beim Sekretariat


Übungen zur chemischen Diagnostik -- N 2212

UE, 2st. 6. Sem. Pflicht-LV jedes SS

G. Buchbauer, M. Czejka

Inhalt: Die Übungen sollen dem Studenten an Hand ausgewählter Beispiele die Praxis einer Quantifizierung von labordiagnostischen Parametern näherbringen. Umsetzung der in der Vorlesung gewonnenen theoretischen Kenntnisse. Als Methoden werden folgende Verfahren demonstriert und erarbeitet: Kolorimetrie: Kinetik, Endpunktmethoden Reflotron: Enzym- und Substratbestimmung aus dem Blut (Trockenchemie); Urilux: Harnbestimmungen (Trockenchemie); Sysmex: Blutzellzählung und Differenzierung; Elektrophorese: Qualitative und quantitative Erfasssung von Serumproteinen; diverses: Hämatokrit, Schwangerschaftstests
Voraussetzungen: erfolgreiche Prüfung über Methoden der chemischen Diagnostik
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter
Information: Anschlagtafel im Übungssaal der Abteilung I


Pharmazeutisch-Chemische Übungen A -- N 2213

UE, 6st. 5. Sem. Pflicht-LV jedes WS/SS (p.A.)

W. Fleischhacker (gem. mit Assistenten)

Inhalt: Quantitative Bestimmungen von Arzneistoffen: Titrimetrie mit chemischer und elektrochemischer Endpunktsbestimmung; Bestimmung eines Arzneistoffes nach Arzneibuch; Karl-Fischer-Titration; Spektrophotometrie (UV); Elektrochemische Methoden: Potentiometrie - Ionenselektive Messung, Potentiometrische Titration, Konduktometrische Titration, Polarographie; Polarimetrie; HPLC; Enzymatische Methoden: Bestimmung von Substratkonzentrationen; Vergleichende Bestimmung eines Arzneistoffes unter Einsatz dreier ausgewählter Methoden mit statistischer Auswertung und Diskussion von Methodik und Ergebnissen (Gruppenarbeit)
Lehrziel: Vermittlung der praktischen Grundlagen der quantitativen pharmazeutischen Analytik, Vermittlung des Umganges mit Geräten der instrumentellen Analytik
Bezug zu anderen LV: "Elektrochemische und biochemische Methoden in der pharmazeutischen Analytik" (VO)
Voraussetzung: Zulassung zu den UE gemäß Studienplan Pharmazie
Information: Anschlagtafel der Quantitativen Abteilung


Pharmazeutisch-chemische Übungen B -- N 2214

UE, 4st. 5. Sem. Pflicht-LV jedes WS/SS (p.A.)

H. Bartsch (gem. mit Assistenten)

Inhalt: Nachweis der Elementarzusammensetzung und funktioneller Gruppen in Arzneistoffen, systematische Identifizierung von Arzneistoffen (Analysengang), Identitäts- und Reinheitsprüfung von Arzneistoffen nach dem Europäischen und Österreichischen Arzneibuch, Ermittlung des Brechungsindex, thermomikrometrische Identifizierung eines Arzneistoffs, Identifizierung pharmazeutischer Hilfsstoffe.
Lehrziel: Vermittlung der praktischen Grundkenntnisse zur Identifizierung sowie Identitäts- und Reinheitsprüfung von Arzneistoffen
Bezug zu anderen LV: "Chemische Methoden der Arzneistoff- und Arzneimittelanalytik" (VO): Vermittlung des theoretischen Wissens; "Pharmazeutisch-chemische Übungen C" (UE): Einbeziehung chromatographischer Methoden in die Analytik von Arzneistoffen und Arzneimitteln.
Voraussetzung: Erfolgreicher Abschluß der Teilprüfungen "Chemie" und "Physik" der 1. Diplomprüfung.
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter
Information: Anschlagtafel der Abteilung für Arzneimittelanalytik


Pharmazeutisch-chemische Übungen C -- N 2215

UE, 8st. 5. Sem. Pflicht-LV jedes WS/SS (p.A.)

H. Bartsch (gem. mit Assistenten)

Inhalt: Dünnschichtchromatographische Identifizierung strukturell nahestehender Arzneistoffe (Sulfonamid, Barbiturat, Benzodiazepin), Identifizierung offizineller Arzneistoffe durch kombinierte Anwendung chemischer und chromatographischer Methoden, photometrische Bestimmung eines Arzneistoffs, Trennung (Stas-Otto- Gang) und Identifizierung von Arzneimitteln, Überprüfung der Zusammensetzung eines Vitamintonicums, Arzneimittelschnellerkennung, Identifizierung bzw. Identitäts-und Reinheitsprüfung unter Einsatz spektroskopischer Methoden (in Erprobung und Ausarbeitung).
Lehrziel: Vermittlung vertiefter praktischer Kenntnisse der Arzneistoff- und Arzneimittelanalytik unter Einbeziehung chromatographischer und spektroskopischer Methoden, insbesonders der Methodik des Europäischen Arzneibuchs.
Bezug zu anderen LV: "Pharmazeutisch-chemische Übungen B" (UE): praktische Grundkenntnisse der Arzneistoffanalytik; "Einführung in die chromatographischen Arbeitstechniken" (UE): praktische Kenntnisse der chromatographischen Methoden; "Einführung in die spektroskopischen Arbeitstechniken" (UE): praktische Kenntnisse der spektroskopischen Methoden.
Voraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme an den "Pharmazeutisch-chemischen Übungen B" und den Übungen "Einführung in die chromatographischen Arbeitstechniken"
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter
Information: Anschlagtafel der Abteilung für Arzneimittelanalytik


EDV für Pharmazeuten -- N 2250

VO, 1st. 5. Sem. Vorprfg. jedes WS Block-LV

N. Haider / M. Kratzel (abwechselnd)

Inhalt: Allgemeine Grundlagen (Aufbau eines EDV-Systems, Zahlensysteme: dezimal - binär - hexadezimal, elektronische Logik, Bits/Bytes, ASCII-System); Grundwissen Hardware (Mikroprozessoren, Speicherung von Information, Peripheriegeräte, Grundlagen der Rechnerarchitektur: Datenbus, Adreßbus,...); Grundwissen Software (Betriebssysteme, Benutzeroberflächen, Programmiersprachen, Algorithmen); Grundlagen zum Umgang mit Netzwerken (LAN, Internet); Standard-Software (Textverarbeitung, Datenbanken, Kalkulation, Grafik, Daten-Kommunikation); Pharmazie-spezifische Software (Datenbank-Anwendungen, EDV in der pharmazeutischen Forschung: Computer-Aided Molecular Design (CAMD), "Molecular Modelling")
Lehrziel: Vermittlung der nötigen Grundlagen zum Arbeiten mit Anwender-Software auf Personal-Computern; Beurteilung der Leistungsfähigkeit verschiedener EDV-Systeme, auch im Hinblick auf den Einsatz in der Apotheke
Bezug zu anderen LV: "EDV für Pharmazeuten" (UE): Umsetzung des in der Vorlesung erworbenen Wissens in die Praxis; Schwerpunkt: Umgang mit Standard-Software und fachspezifischer Software (Arzneimittel-Datenbank, "Molecular Modelling") auf PC's (Windows, Novell-Netz, Internet)
Voraussetzung: keine
Prüfung: schriftlich
Information: Anschlagtafel beim EDV-Raum (2F363)


EDV für Pharmazeuten (UE) -- N 2260

UE, 1st. ab 5. Sem. Wahl-LV jedes SS Block-LV (p.A.)

N. Haider / M. Kratzel (Parallelkurse)

Inhalt: Vermittlung von Kenntnis der Komponenten eines PC; Grundkenntnisse zum Betriebssystem MS-Windows 9x in Kombination mit dem Netzwerk-Betriebssystem Novell Netware; Umgang mit Standard-Software (Textverarbeitung, Datenbank-Programm) und spezieller Software (z.B. "ISIS/Draw": Erstellen chemischer Strukturformeln; "Spezialitäten-Informations-System": Arzneimittel-Datenbank; "Alchemy": Grundprinzipien des "Molecular Modelling" auf dem PC); verschiedene Programme zur Auswertung spektroskopischer Informationen; Umgang mit dem Internet (e-Mail, WWW, FTP, Telnet, Usenet); Datensicherheit
Lehrziel: Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten auf MS-Windows-PC's (auch im Hinblick auf die Abfassung einer Diplomarbeit); richtiger Umgang mit einem Computer-Netzwerk; Nutzung Pharmazie-bezogener Informationsquellen im Inter- und Intranet; grundlegende Kenntnisse des EDV-Einsatzes für Pharmazie-relevante Problemstellungen
Bezug zu anderen LV: "EDV für Pharmazeuten" (VO): Vermittlung des nötigen theoretischen Wissens
Voraussetzung: keine; Absolvierung der Vorlesung (s.o.) dringend empfohlen (Reihung bei Platzmangel!)
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter; Anwesenheitspflicht
Information: Anschlagtafel beim EDV-Raum (2F363)


Asymmetrische Synthese -- N 2260

VO, 1st. 9. Sem. Wahl-LV jedes 2. SS Block-LV

H. Berner

Inhalt: Theorien über den Ursprung der Asymmetrie in der Biosphäre, Nomenklatur (R/S-System, re/si- System, Fischer-Projektion und Zusammenhang mit dem R/S-System), Punktgruppen, topische Beziehungen, Prochiralität (Homotopie, Heterotopie, like/unlike-Nomenklatur), thermodyn. und kinetische Kontrolle, Curtin- Hammet Prinzip, Cram'sche Regel, Prelog'sche Regel; Beispiele asymmetrsicher Synthesen, chirale Synthons
Lehrziel: Vermittlung des allgemeinen Grundwissens über Chiralität, über die damit verbundenen physikal.- chem. Aspekte sowie über die Vorgangsweise bei der Synthese chiraler Verbindungen
Bezug zu anderen LV: "Chemische Reaktionskinetik" (VO)
Voraussetzung: keine formalen Vorauss.; (Grundvorlesungen in Organ. Chemie)
Prüfung:
Information: Anschlagtafel Ebene 2


Grundlagen der Kosmetikchemie -- N 2260

VO, 1st. 5.-9. Sem. Wahl-LV jedes SS

G. Buchbauer

Inhalt: Kosmetische Chemie, Dermopharmazie: Begriffe, Hautkosmetika, Haut, Rohstoffe, Hilfsstoffe, Wirkstoffe, Parfümer, Duftwässer, Depigmentierungsmittel, Pigmentierungsmittel, Sonnenschutz, Repellents, Badepräparate, Dentalkosmetika, Dentalpharmaka, Haarkosmetika, dekorative Kosmetik.
Lehrziel: Kenntnis über die Grundlagen der Kosmetik, Kenntnis des Aufbaues von Duftwässern, Kenntnis der Wirkungsweise von Pigmentierungsmitteln, von Sonnenschutzmitteln, von Repellents, Kenntnis über Dentalkosmetika, Fähigkeit zur Beratung von Kunden in der Apotheke mit kosmetisch-dermatologischen Problemen.
Bezug zu anderen LV: "Dermatika und Kosmetika" (VO)
Voraussetzung: keine; f. Studierende im 2.Studienabschnitt
Prüfung: mündlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für anorgan.-qual.Analyse, Sprechstunde


Anwendung neuerer spektroskopischer Methoden in der pharmazeutischen Chemie -- N 2270

VO, 1st. ab 6. Sem. Wahlpflicht-LV. jedes SS Block-LV

W. Holzer

Inhalt: Kernresonanz-Spektroskopie (NMR): kurze Einführung in die theoretische Grundlagen des FT-NMR Experiments, Relaxationsmechanismen, Nuclear Overhauser Effekt, Analyse von Spin-Systemen, Editing- Techniken und Polarisationstranfer-Experimente, 2D-NMR Spektroskopie, inverse Techniken, selektive Anregung; Elektronenspinresonanz-Spektroskopie (ESR): kurze Einführung. Bei allen vorgestellten Techniken liegt der Schwepunkt vor allem bei den Anwendungsmöglichkeiten, daher ausführliche Interpretation entsprechender Spektren pharmazeutisch-chemisch relevanter Verbindungen
Lehrziel: optimaler Einsatz moderner NMR-Techniken in der pharmazeutisch-chemischen Analytik mit Schwerpunkt Strukturaufklärung; selbständige Interpretation von Spektren
Bezug zu anderen LV: Die Vorlesung stellt eine Vertiefung bzw. Erweiterung der LV "Spektroskopische Methoden in der Arzneimittelanalyse" (VO) und "Seminar zur Strukturaufklärung von Arzneistoffen" (SE) hinsichtlich NMR-spektroskopischer Techniken dar
Voraussetzung: keine, der vorherige Besuch der VO "Spektroskopische Methoden in der Arzneimittelanalyse" wird empfohlen
Prüfung: mündlich
Information: Anschlagtafel der organisch-präparativen Abteilung


Schadstoffe in Lebensmitteln und Trinkwasser -- N 2270

VO, 1st. 5.-9.Sem. Wahlpflicht-LV jedes SS

H. Spreitzer

Inhalt: Biogene Schadstoffe in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln; Mykotoxine; Schadstoffbelastungen durch Räuchern, Grillen u.Pökeln; Dioxine; chemische Belastung der Muttermilch; Kontamination durch künstliche Radionuklide; Konservierung durch Bestrahlung; Herbizide, Fungizide und Insektizide; Belastung durch Schwermetalle; Nitrat und Pflanzenschutzmittel im Trinkwasser; Rückstände in tierischen Lebensmitteln
Lehrziel: Vermittlung von Kenntnissen über die Schadstoffbelastung der menschlichen Nahrung
Bezug zu anderen LV: überwiegend zu LV der Pharmazeutischen Chemie, in geringerem Maß zu LV der Pharmakologie und Toxikologie
Voraussetzung: keine
Prüfung: mündlich
Information: Anschlagtafel Ebene 2


Chemie der Aromen -- N 2270

VO, 1st. 5.-9. Sem. Wahlpfl. jedes WS

G. Buchbauer

Inhalt: Definition des Begriffes "Aromen", Physiologische Grundlagen der chem.Sinne, Geschmack und Geruch, Gewinnung der Aromastoffe, Klassifizierung und Einteilung, Besprechung einzelner Aromengruppen (z.B. Röstaromen, Furcht-A., Wein-A.), Analyse von Aromastoffen, Aromawert, Aromatisierung von Arzneistoffen und Lebensmitteln, Lebensmittelzusatzstoffe (Auswahl) Geschmacksverstärker, Geruchsvernichter.
Lehrziel: Kenntnis der sensorischen Bedeutung der Aromen, Anwendung des richtigen Begriffes, Kenntnis der Entstehung- und Bildung von A., Kenntnis der Analyseverfahren von A., Kenntnis der Einsatzmöglichkeiten von A., Kenntnis der Möglichkeiten der Aromaverbesserung, ADI- und GRAS-Werte.
Bezug zu anderen LV: In der Pharmazie kein Bezug
Voraussetzung: keine; f. Studierende des 2.Studienabschnittes
Prüfung: mündlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für anorg.-qual.Analyse, Sprechstunde


Grundlagen der Riechstoffchemie -- N 2270

VO, 1st. 5.-9. Sem. Wahlpfl. jedes SS

G. Buchbauer

Inhalt: Geruchssinn, Geruchstheorien, Geruchsklassifikationen, Zusammenhänge zwischen Geruch und chem.Struktur, Riechstoffe, natürliche und synthetische, Gewinnung, Synthese
Lehrziel: Kenntnis der Bedeutung von Riechstoffen, ihrer Gewinnung, ihrer Synthese, Kenntnis von der Funktionsweise des Geruchssinnes, Kenntnisse über die möglichen Zusammenhänge zwischen Geruchseindruck und chemischer Struktur, bzw. strukturellen Parametern
Bezug zu anderen LV: "Chemie der Aromen" (VO)
Voraussetzung: keine; f. Studierende des 2.Studienabschnittes
Prüfung: mündlich
Information: Anschlagtafel der Abteilung für anorgan.-qual.Analyse, Sprechstunde


Anleitung zur Diplomarbeit -- N 2381

SE, 15st. 7.-9. Sem. Pflicht-LV (nach Wahl) jedes WS/SS (p.A.)

G. Buchbauer

Inhalt: Riechstoff-Forschung, Terpenchemie, terpenoide Pharmaka, Alicyclenchemie, Riechstoffsynthese, Aromastoffanalyse, Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten, Abfassung von wissenschaftlichen Berichten.
Lehrziel: Bearbeitung eines wissenschaftlichen Themas, Projektes; Lösung von wissenschaftlichen Problemstellungen, Fähigkeit zur schriftlichen Berichtabfassung einer längeren Forschungsarbeit, eines größeren Themas.
Bezug zu anderen LV: Zu allen LV der pharmazeutischen Chemie, besonders zu organisch- synthetischen LV und spektroskopischen LV.
Voraussetzung: p.A.
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter, Anwesenheitspflicht, Mitarbeit, eigene Initiativen
Information: Sprechstunde


Anleitung zur Diplomarbeit -- N 2381

SE, 15st. 7.-9.Sem. Pflicht-LV (nach Wahl) jedes WS/SS (p.A.)

H. Spreitzer

Inhalt: Herstellung bifunktioneller Zytostatika mit interkalierenden und alkylierenden Wirkungsmechanismen; Synthese neuer Farnesyltransferase-Inhibitoren; Einführung in wissenschaftliche Arbeitsweise; Abfassung von wissenschaftlichen Berichten
Lehrziel: Bearbeitung eines wissenschaftlichen Themas in eigenverantwortlicher Weise
Bezug zu anderen LV: Zu allen LV der pharmazeutischen Chemie sowie Spektroskopie und Chromatographie
Voraussetzung: p.A.
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter
Information: persönlich beim Leiter der LV


Anleitung zur Diplomarbeit -- N 2381

SE, 15st. 7.-9.Sem. Pflicht-LV (nach Wahl) jedes WS/SS (p.A.)

N. Haider

Inhalt: Untersuchungen zur Synthese und Reaktivität von N-Heterocyclen (in erster Linie Pyridazine und kondensierte Pyridazine); Cycloadditionsreaktionen; Struktur-Wirkungs-Untersuchungen an höheranellierten heterocyclischen Systemen (Schwerpunkt: Verbindungen mit Antitumor-Wirkung); Einführung in wissenschaftliche Arbeitsweise; Abfassung von wissenschaftlichen Berichten; Umgang mit entsprechender PC-Software: Textverarbeitung, Formelzeichnen, Spektrenauswertung, Chemie-Datenbanken
Lehrziel: Bearbeitung eines wissenschaftlichen Themas in eigenverantwortlicher Weise unter entsprechender Anleitung durch den Betreuer
Bezug zu anderen LV: Zu allen LV der pharmazeutischen Chemie sowie Spektroskopie, Chromatographie und EDV
Voraussetzung: p.A.
Prüfung: LV mit immanentem Prüfungscharakter
Information: persönlich beim Leiter der LV


Ausgew. Kapitel klin. und pharm. chem. Untersuchungen

VO, 1st. ab 6. Sem. Freifach jedes SS/WS Block-LV (n.Ü.)

M. Czejka

Inhalt: Vorstellung von in-vitro Screeningmethoden, die Wirkung von Zytostatika zu testen. Strategien zur Kombination von Zytostatika mit anderen Substanzen (Arzneistoffe, Biomodulatoren, Überwindung der drug resistance). In-vitro Metabolismus von Zytostatika. Bedeutung der Erythrozyten für Arzneistoffe - Übertragung von in-vitro Erkentnissen auf in-vivo Untersuchungen. Metabolismus von Zytostatika unter in-vitro / in-vivo Bedingungen.
Lehrziel: Überblick über die Möglichkeiten, mit humanen Zellen in Bezug auf Arzneistoffe zu arbeiten. Welche Untersuchungen können durchgeführt werden, welche Rückschlüsse sind aus den Versuchsergebnissen zu ziehen.
Prüfung: mündlich
Information: beim Leiter der LV


Repetitorium zu Einführung in die anorgan.-qualitative Analyse

AR, 1st. 1. Sem. Freifach jedes WS

G. Buchbauer

Inhalt: Wiederholung des Stoffes der Vorlesung:"Einführung in die anorgan.-qualitative Analyse" in Form von Prüfungsfragen.
Lehrziel: Vertiefung des Wissenstoffes der vorhingenannten Vorlesung, Kenntnis der Fragestellungen und der Antworttechniken
Bezug zu anderen LV: "Einführung in die anorgan.-qualitativen Analyse" (VO)
Voraussetzung: keine
Prüfung: keine, LV mit immanentem Prüfungscharakter, Anwesenheit + Mitarbeit
Information: Anschlagtafel der Abteilung für anorgan.-qual.Analyse, Vorlesung, Sprechstunde

Proseminar zu Übungen aus anorgan.-qualitativen Analyse

UE, 2st. 2. Sem. Freifach jedes WS/SS

G. Buchbauer

Inhalt: Arbeitstechniken im anorgan.-qualitativen Labor, Benützung der einzelnen Geräte, Durchführung bestimmter Analysenverfahren, Vorbereitung auf die Übungen zur anorgan.-qual. Analyse.
Lehrziel: Kenntnis der Funktionsweise der Laborgeräte und ihre richtige Benützung, Beherrschung der richtigen Durchführung entsprechender Bestimmungsproben, Sicherheit im Umgang mit Chemikalien
Bezug zu anderen LV: "Übungen zur anorgan.-qual.Analyse für Pharmazeuten" (UE)
Voraussetzung: für Studierende mit einem Arbeitsplatz in den Übungen zur anorg.- qual.Analyse
Prüfung: keine, LV mit immanentem Prüfungscharakter, Anwesenheit + Mitarbeit
Information: Anschlagtafel der Abteilung für anorg.-qual.Analyse


Chemische Struktur - Biologische Aktivität, Methoden zur Korrelierung

VO, 1st. 9. Sem. Freifach jedes 2. WS Block-LV

H. Berner

Inhalt: Wechselwirkung des Arzneistoffes mit dem biologischen System, (Rezeptoren, Bindungskräfte, Wirkmechanismen), Charakterisierung biologischer und physikalisch-chemischer Parameter, statistische Grundbegriffe, Verfahren zur Korrelierung (Multiple Regressionsanalyse, Clusteranalyse, Diskriminantenanalyse, COMFA-Verfahren, PLS-Verfahren); Beispiele
Lehrziel: Verständnis des Zusammenhanges von Struktur und Wirkung sowie die mathematische Behandlung und Auswertung korrelierender Daten
Bezug zu anderen LV:
Voraussetzung: keine formalen Vorauss.; (Mittelschulmathematik)
Prüfung: keine; (bei Bedarf möglich)
Information: Anschlagtafel Ebene 2


Chemische Reaktionskinetik

VO, 1st. 9. Sem. Freifach jedes 2. WS Block-LV

H. Berner

Inhalt: Geschwindigkeitsgleichung, Molekularität und Ordnung einer Reaktion; Integrierte Geschwindigkeitsgleichungen, (Reaktionen 1. und 2. Ordnung), Temperaturabhängigkeit der Geschwindigkeitskonstanten (Arrhenius-Gleichung, Stoßtheorie, Eyring-Gleichung), kinetische und thermodynamische Kontrolle, Kinetik mehrstufiger Reaktionen (Parallel Reaktionen, Sequentielle Reaktionen, geschwindigkeitsbestimmender Schritt), Katalyse, Enzymkinetik (Briggs-Haldane, Michaelis-Menten), Inhibierung enzymatischer Reaktionen (kompetitiv, nicht kompetitiv, antikompetitiv); allosterische Effekte
Lehrziel: Vermittlung des Grundwissens über kinetische und thermodynamische Aspekte beim Ablauf chemischer und enzymchemischer Reaktionen. Anhand vieler praktischer Beispiele wird der Nutzen dieser Überlegungen für die praktische synthetische Arbeit klargelegt.
Bezug zu anderen LV: "Asymmetrische Synthese" (VO)
Voraussetzung: keine formalen Vorauss.; (Mittelschulmathematik, Grundvorlesungen in Organ. Chemie)
Prüfung: keine; (bei Bedarf möglich)
Information: Anschlagtafel Ebene 2


Organische Elektrochemie

VO, 1st. 9. Sem. Freifach jedes 2. SS Block-LV

H. Berner

Inhalt: Grundlagen der Elektrochemie (Einheiten, Faraday'sche Gesetze, Ohm'sches Gesetz, Nernst- Gleichung, Stromarbeit, Redoxvorgänge, Spannungsreihe, Leitfähigkeit, Überführungszahl, Ionenbeweglichkeit, Überspannung), Apparatives (Leitsalz, Elektroden, Elektrolyt, Zellen, Schaltungen), Cyclovoltammetrie (Strom/Spannungskurven, Diffusion, Migration, Konvektion, EC-Nomenklatur, Beispiele), Synthesen an Anoden, Kathoden, Gepaarte Synthese; Beispiele
Lehrziel: Verständnis für Elektrodenvorgänge und deren Einsatz in der Organischen Synthese
Bezug zu anderen LV: "Chemische Reaktionskinetik" (VO)
Voraussetzung: keine formalen Vorauss.; (Grundvorlesungen in Organ. Chemie)
Prüfung: keine; (bei Bedarf möglich)
Information: Anschlagtafel Ebene 2


Dpt.Pharm.Chem. homepage

15 July 1994 (last update: 14 Oct 1998)
N. Haider